Unsere Mitarbeiter sind geschult auf den folgenden Gebieten:

Manuelle Therapie

Unter Manueller Therapie versteht man die manuelle Einwirkung auf Muskeln und Gelenke zur Diagnostik und Therapie von Schmerzen und Störungen.

Viele Schmerzzustände am Bewegungsapparat sind mitverursacht durch eine mangelnde Beweglichkeit. Die Blockierung eines Gelenks wird häufig mit dem Bild einer klemmenden Schublade beschrieben: Die das Gelenk umgebenden Muskeln sind verspannt, blockieren somit die Knochen und hindern diese an einer freien Beweglichkeit. Indem die Mobilität verbessert wird (durch die Mobilisierung von Gelenken oder die Dehnung verkürzter Muskeln), wird der Schmerz reduziert werden und verschwindet bei erfolgreicher Behandlung.

Anwendungsgebiete sind z.B. Störungen, die durch reversible Funktionsstörungen von Gelenken ausgelöst oder mitverursacht werden, z. B. bestimmte Formen von Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen aber auch Gleichgewichtsstörungen oder Tinnitus.

Bei der Behandlung lockern und dehnen wir die entsprechenden Muskeln und mobilisieren so die Gelenke, um ihren Bewegungsspielraum zu vergrößern.

Klassische Massagetherapie

Die klassische Massagetherapie ist eine Kombination aus Weichteilgrifftechniken, die wir sowohl im gesamten Rückenbereich, als auch an den Extremitäten anwenden.

Angezeigt ist diese Technik primär bei starken Verspannungen, die punktuell aber auch weitläufig sein können, bei Muskelschmerzen oder Kopfschmerzen, die durch muskuläre Verspannungen bedingt sind. Auch Stress, falsches Sitzen, langes Autofahren, ausgiebiges Fitness-Training, die Arbeit am Computer, usw. kann zu Muskelverspannungen, Rücken- und Nackenschmerzen und damit zu Kopfschmerzen führen.

Mit gezielten Massagegriffen lösen wir Verspannungen der Muskulatur. Hierdurch wird Ihre Durchblutung von Haut und Gewebe gesteigert und der Lymphfluss angeregt.

Manuelle Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform, bei der mit speziellen Handgriffen der Lymphfluss gefördert wird und somit unterschiedliche Krankheitsbilder positiv beeinflusst werden können. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorentfernung verordnet.

Durch Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben werden. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken. Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet.

Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen soll sie helfen, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis

Diese Methode verwenden wir zur Bahnung von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel. Wir verwenden hierbei eine aktive Behandlungsform, die aus definierten Bewegungsmustern besteht.

Die Bewegungsmuster zeigen sich in Halte- und Bewegungsfunktionen unseres Körpers. Sie verlaufen dreidimensional und diagonal, da die Muskulatur spiralförmig angelegt ist. Mit diesen definierten Bewegungsmustern und bestimmten Techniken wird therapeutisch gearbeitet. Wir nutzen hierbei Stimuli wie z. B. Druck, Zug, Dehnung und Widerstand, Extero- und Propriozeptoren. ln einer festgelegten Art und Folge durchgeführt, kommt es bei Ihnen zu den erwarteten Reaktionen im Sinne einer vermehrten Muskelkontraktion oder auch -entspannung.

Unsere Ziele dieser Therapieform sind die Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, die Normalisierung des Muskeltonus, die Kräftigung der Muskeln, eine Muskeldehnung sowie die Förderung der motorischen Kontrolle, der Koordination, der Geschlicklichkeit und der Ausdauer.

Diese Therapiemöglichkeiten wenden wir u.a. bei Lähmungen, multipler Sklerose, Paresen nach Unfällen, Tumoren, Sportverletzungen oder Amputationen an. Auch bei Arthrosen oder Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule, wie Skoliose und Bandscheibenvorfall, haben wir diese Therapie bereits erfolgreich bei unseren Patienten eingesetzt.

Kiefergelenktherapie / Cranio-Mandibuläre Therapie

Die Cranio-Mandibuläre Therapie ist die Therapie des Kiefergelenkes. Patienten leiden an Symptomen von Kiefergelenkerkranknungen wie Knacken, Bewegungseinschränkungen und allgemein Schmerzen.

Durch einen differenzierten Befund wird die Stelle im Kiefergelenk bestimmt, die diese Beschwerden verursacht, und von uns gezielt behandelt. Solche Ursachen können z. B. im Zusammenspiel der Zähne, Bandscheiben, Gelenkkapseln oder Gelenkflächen, der Bänder oder der Muskulatur begründet sein.

Aber nicht alleine im Kiefergelenk können sich Fehlfunktionen auswirken. Besonders die obere Halswirbelsäule und das cranio-sacrale (Sacrum [lat.] ~ Kreuzbein) System stehen in enger funktioneller Beziehung zum Kiefer.

Fußreflexonentherapie

Die Fußreflexzonenmassage beruht auf der Vorstellung, daß die Füsse ein verkleinertes Abbild des Körpers darstellen.

Jedem Organ und Körperteil ist dabei eine bestimmte Reflexzone am Fuß zugeordnet. Durch Massage der Fussreflexzonen werden die zugehörigen Organe und Körperteile positiv beeinflusst. Die von uns angewandten therapeutischen Einsatzmöglichkeiten liegen z.B. bei Kopf- und Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen, Muskelverspannungen und Nervosität.

Kryotherapie (Eisanwendung)

Die Kryotherapie wenden wir bei Schwellungen, Entzündungen, Reizungen und Schmerzzuständen an. Dabei behandeln wir über kurze oder längere Zeit die zu behandelnde Stelle mit intensiver Kälte. Die therapeutische Wirkung ist eine Linderung des Schmerzzustandes und eine Anregung oder Minderung der Aktivität der Muskulatur.

Extension (Schlingentisch)

Der Schlingentisch ist ein Therapiehilfsmittel, das es uns ermöglicht, Behandlungen unter teilweiser Wegnahme des Eigengewichtes des Patienten bzw. einzelner betroffener Körperabschnitte durchzuführen. Hierbei werden, abhängig von Diagnose und therapeutischer Zielsetzung, Aufhängungen dieser Körperabschnitte mit an Seilschnüren aufgehängten Schlingen im Schlingentisch vorgenommen.

Für bestimmte orthopädische Diagnosen ist der Schlingentisch unverzichtbarer Bestandteil unserer physiotherapeutischen Behandlung. Klassisches Beispiel hierfür ist die Arthrose des Hüftgelenkes, die wir mit Hilfe des Schlingentisches wesentlich gelenkschonender und damit effektiver behandeln können. Auch bei zahlreichen Beschwerdebildern der Wirbelsäule, insbesondere bei bestehendem Übergewicht, ist der Schlingentisch ein ideales Hilfsmittel, welches unseren Patienten zu größtmöglicher Entlastung und Entspannungsfähigkeit verhilft.

Wärmetherapie (Fango)

Moor und Fango sind Naturprodukte, die seit langem als Wärmeanwendungen verabreicht werden. Fango ist vulkanisches Gestein, welches beispielsweise in der Eifel oder aber auch auf der sizilianischen Halbinsel gefunden und abgebaut wird.

Fein gemahlen, gereinigt und mit Feuchtigkeit versetzt, wird es von uns als Schlamm zum Einsatz gebracht. Häufig wenden wir es als einmal verwendbare Naturmoorkompressen an. Hierbei handelt es sich um gepresstes Naturmoor, welches mit einer durchlässigen Vliesschicht überzogen ist und von uns direkt auf den Körper aufgetragen wird. Naturmoor kann über die rein thermische Wirkung auch eine Wirkung aus den restlichen Pflanzenbestandteilen erzielen, die darin enthalten sind. Weswegen wir es auch bei rheumatischen Erkrankungen regelmäßig eingesetzen.

Akupunkt-Massage

Die Akupunkt-Massage arbeitet als Regulationstherapie und hat ihre Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der klassischen Akupunktur.

Eine Krankheit kann auch als eine eine Energiefluss-Störung angesehen werden. Jeder Organismus hat seine individuelle Grundlebensenergie, die durch die täglich aufgenommene Nahrung, durch Luft, Licht und positive Erlebnisse erhalten wird. In der TCM wird die Lebensenergie in die zwei Komponenten YIN und YANG unterteilt.

Beide Energiequalitäten sind gleich wichtig und befinden sich beim Gesunden in einem harmonisch-dynamischen Gleichgewicht. Damit die Energie fliessen kann, benötigt sie ein Bahnensystem, die Meridiane. Auch hier unterscheidet man Yin- und Yang-Meridiane.

Ist dieses Fließgleichgewicht gestört, entstehen Schmerzen, Beschwerden und Krankheiten. Warum es zu solchen ungleichen Energieverteilungen im Körper kommt, ist nicht immer ganz einfach zu erklären. Oft liegt es an der Wirbelsäule, manchmal auch an Narben im Gewebe.

Ziel der Therapie ist es, Hindernisse im Energiefluss zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass alle Bereiche mit einer bedarfsgerechten Menge an Energie versorgt werden.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie mit modernen Geräten dient zur Verbesserung und Unterstützung der Durchblutung des Gewebes. Kleinste elektrische Ströme enfalten ihre Wirkung in Muskel- und Nervenzellen. Damit erreichen wir bei Ihnen die Normalisierung des Spannungszustandes und die Wiederherstellung der Funktion Ihrer entkräfteten Muskulatur. Die Nervenzellen im menschlichen Körper kommunizieren untereinander unter anderem durch elektrische Reize. Somit hat die Elektrotherapie einen vollkommen natürlichen Ansatz und garantiert somit einen hohen Wirkungsgrad.

Therapie nach osteopatischen Gesichtspunkten

Das osteopathische Grundprinzip besagt, dass der Körper als Einheit funktioniert, in der alle Körperstrukturen miteinander in Verbindung stehen. Dies entspricht auch unserem Verständnis.

So kann beispielsweise eine Störung im Bauchraum sich als Schmerz in der Schulter zeigen oder eine Narbe am Bein zu Hüftgelenksbeschwerden führen. Das Miteinbeziehen dieser Zusammenhänge in die physiotherapeutische Befundung und Behandlung ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit unseres Praxisteams.

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